Bad Urach

Bad Urach
BadUrachMarktplatz.jpg

Market square and town hall

Country Germany
State Baden-Württemberg
Admin. region Tübingen
Landkreis Reutlingen
Gegründet
Zuerst erwähnt
Unterteilungen 5 Bezirke
Regierung
• Bürgermeister Elmar Rebmann
Fläche
• Gesamt 55,50 km2 (21.43 sq mi)
Elevation 463 m (1,519 ft)
Population (2010-12-31)
• Total 12,317
• Density 220/km2 (570/sq mi)
Time zone CET/CEST (UTC+1/+2)
Postal codes 72562–72574
Dialling codes 07125, 07381
Vehicle registration RT
Website www.bad-urach.de
County of Urach
Grafschaft Urach
State of the Holy Roman Empire
Hohenstaufen family arms.svg ca 1070 – ca 1260 Wuerttemberg Arms.svg
Capital Urach
Government Principality
Historical era Middle Ages
Established ca 1060–80 11th century
Cty Freiburg inherited
from Zähringen
1218
Comital linie ausgestorben;
zu Ersetzen
ca 1260 1260 s

Bad Urach (deutsche Aussprache: ) ist eine Stadt im Landkreis Reutlingen, Baden-Württemberg, Deutschland. Es liegt 14 km östlich von Reutlingen am Fuße der Schwäbischen Alb und ist bekannt für sein Kur- und Heilbad.

GeschichteBearbeiten

Bereits in der frühen Steinzeit war die Schwäbische Alb besiedelt, und mehrere Höhlen in der Umgebung belegen, dass sie den Bewohnern Schutz boten.

In der Zeit der Alemannen war Bad Urach eine bedeutende Burg. Die Burg Hohenurach wurde um 1025 aufgrund ihrer erstklassigen Lage auf einem Hügel über dem Ermstal erbaut und im Mittelalter wurde Bad Urach (damals nur Urach) zum Machtzentrum. Das Schloss wurde im späten Mittelalter zum Staatsgefängnis; der Dichter Philipp Nikodemus Frischlin starb 1590 bei dem Versuch, über seine Mauern zu fliehen. Im 18.Jahrhundert wurde die Festung von den Bürgern dem Erdboden gleichgemacht.

Um 1260 wurde Urach Teil Württembergs. Fast 100 Jahre später, zur Zeit der württembergischen Teilung, wurde der südliche Teil der Region von Urach aus regiert, der sogenannten “geheimen Hauptstadt”, die von 1442 bis 1482 das Wohnhaus der württembergischen Herzöge war. Graf Eberhard der Bärtige wurde 1445 hier geboren und kehrte sein Leben lang häufig dorthin zurück. In den nächsten Jahrhunderten florierte die Stadt und wurde zu einem Zentrum der Weberei. Es entging schweren Schäden während aller Kriege und bleibt so in ausgezeichnetem historischen Zustand.1867 wurde ein Cousin des Königs von Württemberg zum Herzog von Urach ernannt, wohnte aber 21 Kilometer (13 Meilen) entfernt auf der Burg Lichtenstein.

Seit 1985 ist die Stadt ein staatlich anerkannter Kurort.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

Bad Urach besitzt einen spätmittelalterlichen Marktplatz mit Rathaus und Fachwerkhäusern aus dem 15. und 16.Jahrhundert.

Das Residenzschloss, das Wohnhaus der Grafen von Württemberg-Urach, in dem Eberhard der Bärtige geboren wurde, beherbergt Räume aus Gotik, Renaissance und Barock. Besonders sehenswert ist der Goldene Saal, einer der schönsten Renaissanceräume Deutschlands.

Die Kirche des Heiligen Amandus stammt aus dem Jahr 1477 und wurde im gotischen Stil für Eberhard den Bärtigen erbaut. Sein prachtvoller Betpult stammt aus dem Jahr 1472. Die Kanzel ist mit Heiligenfiguren und Kirchenvätern geschmückt und gilt als wichtiges Stück deutscher Steinmetzkunst. Das Taufbecken von 1518 stammt vom Bildhauer Christoph von Urach.

Interessant sind auch die Ruine des alten Schlosses (Schloss Hohenurach) und der Uracher Wasserfall auf dem Wanderweg hinauf. Der “runde Berg”, ein ehemaliger Vulkan, ist von archäologischem Interesse und zeigt eine alte alemannische Burg.

Berühmte Personenbearbeiten

  • Gottfried von Neifen (Anfang des 13. 1255), Minnesinger
  • Eberhard the Bearded (1445–1496), first Duke of Württemberg
  • Christoph (1515–1568), fourth Duke of Württemberg
  • Daniel Hauff (1629–1665), legal advocate during the witch trials
  • Max Friz (1883–1966), one of three men responsible for the founding of BMW
  • Georg Joos (1894–1959), physicist
  • Reinhard Breymayer (born 1944), philologist
  • Günter Parche (born 1954), criminal
  • Cem Özdemir (born 1965), politician with Bündnis 90/Die Grünen
  • Ulrike C. Tscharre (born 1972), actor

GalleryEdit

Urach1912
Urach, 1912

Germany Bad-Urach Moses-Font
Moses on the baptismal font in the Church of St. Amandus

Uracher wasserfall 2003 00a w1
Uracher Wasserfall, 2003

Bad urach 10
View over Urach, taken from the castle

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ReferencesEdit

  1. ^ “Bevölkerung und Erwerbsfähigkeit”. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg. 31. Dezember 2009. http://www.statistik-bw.de/Veroeffentl/Statistische_Berichte/3126_10001.pdf.

Vorlage:Städte und Gemeinden im Landkreis Reutlingen

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Bad Urach Market square and town hall Country Germany State Baden-Württemberg Admin. region Tübingen Landkreis Reutlingen Gegründet Zuerst erwähnt Unterteilungen 5 Bezirke Regierung • Bürgermeister Elmar Rebmann Fläche • Gesamt 55,50 km2 (21.43 sq mi) Elevation 463 m (1,519 ft) Population (2010-12-31) • Total 12,317 • Density 220/km2 (570/sq mi) Time zone CET/CEST (UTC+1/+2) Postal…

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